Mint - Biologie Individuelle Förderung

Im Pflichtunterricht erfolgt individuelle Förderung unter anderem durch Binnendifferenzierung. Hierzu werden Vorschläge in den Unterrichtsvorhaben der Lehrpläne angegeben.

Darüber hinaus fördert das Leibniz-Gymnasium Schüler/-innen im Fach Chemie durch zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerbe und Angebote im Wahlpflichtbereich, durch Leistungskurse, Facharbeiten und besondere Lernleistungen und in den Neigungskursen, um Begabungen, Interessen und Neigungen gerecht zu werden.

Sekundarstufe I

Differenzierungskurs Biochemie

Im Fach Biochemie werden Inhalte aus der Biologie mit Inhalten aus der Chemie verknüpft. Die Fachlehrerinnen achten hierbei besonders auf handlungs- und problemorientierten Unterricht, der aus der unmittelbar erlebten Umgebung der Schüler/ -innen stammt. Einen großen Stellenwert haben daher Schülerexperimente.

So untersuchen die Schüler/ -innen was  es mit limnischen Eruptionen in Afrika auf sich hat, wie ein Öltropfen schweben kann und bauen eine chemische Ampel.

Desweiteren beschäftigen sie sich mit Diffusionsvorgängen, um zu erklären, wie Pflanzen Wasser aufnehmen können. Osmotische Veränderungen werden mittels Mikroskope beobachtet.

Ein weiteres großes Inhaltsfeld bildet die Lebensmittelchemie. Hier untersuchen die Schüler/ -innen das beliebte Getränk Cola auf ihre Inhaltsstoffe mittels verschiedener Trennverfahren sowie auf die Auswirkung von zu hohem Colakonsum auf den Organismus. Anschließend stellen die Schüler/ -innen einen Fruchtwein her und untersuchen die Aufgabe von Hefezellen. Sie lernen die Eigenschaften und Gefahren von Ethanol kennen und können den Alkoholgehalt bestimmen.

Eine Besonderheit in diesem Wahlpflichtkurs bestand bisher darin, dass zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 alle Schülerinnen und Schülern des Kurses verpflichtend am Wettbewerb „Chemie entdecken“ teilnahmen, der von der Universität Köln angeboten wurde. Nachdem dieser Wettbewerb nun leider nicht mehr angeboten wird, haben sich die Chemielehrerinnen auf die Suche nach einem vergleichbarem Wettbewerb gemacht und diesen in der "JuniorScienceOlympiade" gefunden.

Dabei handelt es sich - wie bei Chemie entdecken - um einen Experimentalwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aller Schulformen in NRW. Er stellt als Aufgabe chemische Experimente, die mit einfachen Mitteln zu Hause durchgeführt werden können, wobei inhaltlich jeweils ein Alltagsphänomen im Mittelpunkt steht. Über diese Experimente soll schriftlich berichtet werden. Für verschiedene Jahrgänge gibt es Zusatzfragen, die ebenfalls zu beantworten sind. Der Wettbewerb soll zum Experimentieren anregen und anleiten, Alltagsfragen aufgreifen, interessante Aspekte der Chemie unserer unmittelbaren Umgebung entdecken lassen und Interesse an der Chemie auch außerhalb des Unterrichts wecken. Er eignet sich deshalb besonders zur individuellen Förderung.

Biologie-AG: Das Green-Team

Das Greenteam, bestehend aus Schüler/-innen der Klasse 7b, hat ein Herz für Tiere und Natur. Sie kümmern sich um Themen, wie:

  • Tierschutz: besonders Haltung und Qualzuchten
  • Artenschutz: Wölfe in Deutschland Wildtiere in der Stadt
  • Wildtierhaltung: in Zoos und Tierparks
  • Naturschutz: Vogelfütterung im Winter Nistkästen
Mit Spendenaktionen und eigenen Initiativen helfen sie Tieren und der Natur.

Neigungskurse

Neigungskurse finden in den Jahrgangsstufen 7 & 8 statt und umfassen eine Schulstunde pro Woche. In diesen Kursen sollen Inhalte aus dem Alltag der Schüler/ -innen im Vordergrund stehen. Der Fokus  wird dabei auf das eigenständige Erfahren und selbstständige Handeln gesetzt.

Unsere Angebote:

NaTeWe

Durch die Einführung von Neigungskursen können den Schülern/ -innen im Fach Naturwissenschaften-Technik-Werken für ihr späteres selbstständiges Leben sowie deren Gestaltung wichtige handwerkliche Grundkompetenzen vermittelt werden. Daher steht im Vordergrund des Unterrichts das Erlernen und Verwenden von handwerklichen Gegenständen und Werkstoffen, mit welchen die Schüler/ -innen Werke aus dem Bereich der Naturwissenschaften erschaffen und deren Funktion und Hintergrund untersuchen.

Unter anderem wird hier ein Bindeglied zwischen mathematischem, naturwissenschaftlichem und technischem Wissen und praktischer Anwendung geschaffen.

Aktuelles 2017

Wettbewerbe

Die Schüler/ - innen haben die Möglichkeit in der Sekundarstufe I im Klassenverband am Projekt der AOK „Be smart don’t start“ teilzunehmen, desweiteren werden sie motiviert an der Olympiade und dem Bundesumweltwettbewerb teilzunehmen.

Exkursionen

In den gut eingebundenen Exkursionen lernen die Schüler/ -innen die Unterrichtsinhalte in Natur kennen, wie z.B. bei einem Besuch des Zoos oder des Neandertalmuseums.

Sekundarstufe II

Leistungskurse

In der Oberstufe befinden sich durchschnittlich ca. 100 Schülerinnen und Schüler aus jeder Jahrgangsstufe. Das Fach Biologie ist in der Einführungsphase in der Regel mit vier bis fünf Grundkursen vertreten, wobei insbesondere Seiteneinsteiger dieses Fach gerne belegen. In der Qualifikationsphase können auf Grund der Schülerwahlen in der Regel vier Grundkurse und ein Leistungskurs gebildet werden.

Wettbewerbe

Die Schüler/ - innen in der Oberstufe werden motiviert an der Olympiade teilzunehmen. Besonders interessierte Schüler/ -innen können auch an Wettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen, in welchem sie sich mit einem Problem, das sie interessiert beschäftigen. Zur Lösung des Problems nutzen sie naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden und können dazu unter fachkundiger Unterstützung die Materialien der Biologiefachschaft benutzen.

Übrigens:

"Warum sollen beispielsweise Facharbeiten im Schularchiv oder zu Hause im Bücherregal oder „in der Schublade“ schlummern? Beim BUW hat man die Chance, das eigene Werk von Experten einer Fachjury beurteilen zu lassen, wertvolle Preise zu gewinnen und die Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Es lohnt sich, beim BUW die eigene Facharbeit einzureichen.

Um beim BUW erfolgreich zu sein, muss die Facharbeit den Wettbewerbsbedingungen entsprechen, d.h. die formalen Kriterien sind einzuhalten. Diese sind dem BUW-Leitfaden zu entnehmen. Entsprechend dem BUW-Motto “Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln” sollten bei der Betrachtung eines Problems zu Umwelt/Nachhaltigkeit die entwickelten Lösungsvorschläge möglichst in konkretes Handeln umgesetzt werden. Facharbeiten sollten daher gegebenenfalls um diese Handlungskomponente ergänzt werden." (http://www.buw.uni-kiel.de/der-wettbewerb/fuer-projektmitglieder)

Exkursionen

In den gut eingebundenen Exkursionen lernen die Schüler/ -innen die Unterrichtsinhalte in der Natur kennen, wie z.B. bei einem Besuch des Zoos oder des Neandertalmuseums. Ins Neandertalmuseum fahren jedes Jahr die Schüler/innen des Leistungskurses. Die Exkursion enthält einen zweistündiger Workshop zur Humanevolution, der an den aktuellen Lehrplan angelehnt ist.

Facharbeiten

Alle Schülerinnen und Schüler müssen in der Qualifikationsphase eine kleine wissenschaftliche Arbeit schreiben oder in einem Projekt wissenschaftlich begründet kreativ ein Produkt schaffen. An unserer Schule ersetzt die Facharbeit die erste Klausur in der Q1.2. Schülerinnen und Schüler, die in der Q2 einen Projektkurs belegen, müssen keine Facharbeit schreiben.

Die formalen Hinweise und Kriterien für Facharbeiten und Projektarbeiten sind ähnlich, allerdings lässt eine Projektarbeit auch Raum für andere Objekte: Man kann Filme drehen, Leinwände gestalten, literarisch tätig sein, komponieren oder auf anderen kreativen Wegen ein Produkt schaffen.

besondere Lernleistungen

Die besondere Lernleistung wie die Facharbeit stellen die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe vor die für sie neuartige Anforderung einer besonderen wissenschaftspropädeutischen oder künstlerischen Arbeit. Die besondere Lernleistung unterscheidet sich von einer Facharbeit in ihren erheblich weitergehenden Anforderungen hinsichtlich Umfang, Wissenschaftsorientierung und Eigenständigkeit der Leistung.

Der schriftliche Teil der besonderen Lernleistung geht über die Ziele und Anforderungen der Facharbeit hinaus. Er unterscheidet sich von ihr
• durch einen höheren Grad an Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit
• durch ein höheres Anforderungsniveau und eine komplexere Aufgabenstellung
• im größeren Anteil originärer und empirischer Forschung
• im Umfang und der zeitlichen Anlage
• im höheren Anspruch an die wissenschaftliche Vertiefung und sprachliche Verarbeitung
• in den vielfältigeren thematischen und methodischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Umfang des schriftlichen Teils einer besonderen Lernleistung sollte etwa 30 Textseiten umfassen.

Das abschließende Kolloquium dient der Präsentation des Arbeitsergebnisses, der Überprüfung des fachlichen Verständnisses des gewählten Themas oder Problems sowie der Reflexion verschiedener Erkenntnisperspektiven. Die Schülerin bzw. der Schüler stellt im ersten Teil des Kolloquiums in einem zusammenhängenden Vortrag, i. d. R. unterstützt von adäquaten Präsentationsmaterialien, mit fundierten Kenntnissen zu Zielen, Methoden, nhaltlichen Details und Ergebnissen ihre oder seine Arbeit vor und weist sich damit als Autorin oder Autor aus. In dem sich anschließenden Prüfungsgespräch werden die Erkenntnisse und die Beherrschung weiter reichender und größerer fachlicher und überfachlicher Zusammenhänge sowie Handlungs- und Transfermöglichkeiten thematisiert.

Übrigens:

"In einigen Bundesländern ist es möglich, einen Erfolg beim BUW (Bundesumweltwettbewerb) als besondere Lernleistung in der Schule anerkennen zu lassen. Von der Wettbewerbsjury werden die Preiskategorien auf der Jurytagung festgelegt. Ein Hinweis auf die eigene Preiskategorie erfolgt dann kurze Zeit nach der Jurytagung. Ein Erfolg kann somit in der folgenden Zeugnisnote berücksichtigt werden. Es bietet sich an, mit der eigenen Lehrerin oder dem eigenen Lehrer einmal darüber zu sprechen, ob die Anerkennung als besondere Lernleistung möglich ist." (http://www.buw.uni-kiel.de/der-wettbewerb/fuer-projektmitglieder)

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