Erprobungsstufe

Grundsätze der Erprobungsstufe

Leichter Übergang von der Grundschule zum Leibniz-Gymnasium

individuelle Förderung zum Ausgleich unterschiedlicher Voraussetzungen

Förderung von Stärken und Interessen

Laufbahnberatung

Grundsätze der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6)

Zu Beginn steht für alle Schülerinnen und Schüler einer weiterführenden Schule die so genannte Erprobungsstufe. Diese Stufe umfasst die Klassen 5 und 6 und ist als Einheit zu verstehen. In diesen zwei Schuljahren werden die Schülerinnen und Schüler behutsam an die Arbeitsweise und die Anforderungen unserer Schule herangeführt. Daher findet vom 5. zum 6. Schuljahr auch keine Versetzung statt, so dass es kein „Sitzen bleiben“ gibt.

Die Ausbildung in der Erprobungsstufe dauert höchstens drei Jahre. Die Klasse 5 kann einmal freiwillig wiederholt werden.

Während der Zeit in der Erprobungsstufe soll sich erweisen, ob die Entscheidung, das Gymnasium zu besuchen, richtig war. Alle Entscheidungen, die den Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler betreffen, werden nicht von der Schule allein getroffen, sondern ausschließlich in Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir denken, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus der erfolgreichen Schullaufbahn zugute kommt.

Gemeinsames Erziehungshandeln und gemeinsame pädagogische Schritte zwischen Eltern und Lehrerinnen und Lehrer vermögen dem Kind auch bei möglichen Schwierigkeiten zu helfen.

Leichter Übergang von der Grundschule zum Leibniz-Gymnasium

Das Leibniz-Gymnasium nimmt jedes Jahr weit mehr als 100 Schülerinnen und Schüler, die wir auf vier oder fünf Eingangsklassen verteilen, aus den umliegenden Grundschulen auf. Für diese Grundschülerinnen und -schüler bedeutet der Wechsel auf ein so großes Gymnasium einen großen Schritt und einen großen Umbruch.

Nach vier Schuljahren, die sie auf einer kleinen, zwei- bzw. dreizügigen Grundschule verbrachten, müssen sie nun ihre vertraute Umgebung verlassen und mit neuen Klassenkameraden, Lehrerinnen und Lehrern, anderen Arbeitsweisen, neuen Regeln und auch neuen Leistungsanforderungen zurecht kommen. Daher gilt unser Augenmerk ganz besonders unseren Neuankömmlingen, um ihnen diesen Schulstart an unserem Gymnasium so leicht wie möglich zu machen. Hier werden nun die vielfältigen Angebote vorgestellt, die sich eben dieser Aufgabe widmen:

Unser Tag der offenen Tür – Das Leibniz-Gymnasium kennen lernen

Ein erstes Kennen lernen unserer Schule ergibt sich natürlich am Tag der offenen Tür. Dieser Tag findet meist im Januar oder Februar statt und bietet den Viertklässlern ein großes Repertoire, sich ein eigenes Bild vom Leibniz-Gymnasium verschaffen. Jahrelang bewährt hat sich hier unser Konzept, dass unsere Fünftklässler ganz selbstständig die interessierten Grundschülerinnen und –schüler durch unsere Schule führen, ihnen Frage und Antwort stehen und ihnen so das Leibniz-Gymnasium ganz persönlich näher bringen. Zu diesen Führungen gehören: die Besichtung der Klassenräume, die Vorstellung der naturwissenschaftlichen Räume und der Musikräume, das Stöbern in unserer riesigen Schulbibliothek, die Führung durch die Sporthalle und die dazu gehörenden Sportanlagen und vieles mehr, das die jeweiligen Schülerinnen und Schüler selbstständig auswählen und so mit jeder Führung individuell auf die Fragen und Bedürfnisse der jeweiligen Grundschülerinnen und –schüler eingehen können. Das Besondere ist natürlich, dass die Schule an diesem Tag „lebt“ und auch, wenn dieser Tag immer auf einem Samstag fällt, hier Schule stattfindet und vor allem auch zum Mitmachen einlädt. In allen Unterrichtsräumen, die besucht werden, sind Lehrkräfte aber auch Schülerinnen und Schüler anwesend, die den Viertklässlern Gelegenheit geben, sich auszuprobieren und Fragen zu stellen. Einen großen Raum nimmt an diesem Tag auch die Vorstellung des bilingualen Zweiges ein, um den Grundschülerinnen und –schülern auch dieses Profil aufzuzeigen und neben den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern auch mit bereits erfahrenen Fünft- und Sechstklässlern ins Gespräch zu kommen. Wichtig an diesem Tag ist aber auch der Austausch der Eltern untereinander. Denn ein sehr bewährtes Konzept bei uns am Leibniz-Gymnasium ist es, dass die Eltern unserer Fünftklässler zum einen die Bewirtung an diesem Tag übernehmen zum anderen aber auch Ansprechpartner für Elterngespräche sind und so in einem ehrlichen Austausch für Fragen der Grundschuleltern offen sind.

In unsere Informationsbroschüre, die wir für jedes Grundschulkind bereit halten, wird das Leibniz-Gymnasium mit seinen Ausprägungen und Stärken vorgestellt, so dass die Kinder mit ihren Eltern nach diesem Tag der offenen Tür noch einmal in Ruhe die wichtigsten Eckdaten anschauen können, um so zu einer zufriedenstellenden Entscheidung bezüglich des Wechsels zur weiterführenden Schule gelangen können.

Zusammensetzung der neuen Klassen

Der sanfte Übergang, der den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium erleichtern soll, beginnt schon bei der Zusammenstellung der neuen Klassen. Hierzu lassen wir zum einen die alten Klassenverbände der Grundschule zusammen, so dass die bereits bestehenden Freundschaften erhalten bleiben können. Zum anderen versuchen wir Schülerwünsche möglich zu machen und z.B. Freunde, die sich aus den verschiedensten Vereinen kennen, in eine Klasse zu setzen.

Der Begrüßungsnachmittag der neuen Fünftklässler

Vor den Sommerferien findet für unsere neuen Fünftklässler unser traditioneller Begrüßungsnachmittag statt. Hier werden die neuen Schülerinnen und Schüler mit einem ansprechenden Rahmenprogramm, bei dem sie natürlich ihre neuen Klassenlehrerinnen und –lehrer, ihren Klassenraum und ihre zukünftigen Mitschülerinnen und –schüler kennen lernen, am Leibniz-Gymnasium willkommen geheißen. Die Kinder der Erprobungsstufe zeigen ihr Können durch ein eigens dafür einstudiertes Theaterstück, manchmal auch in englischer Sprache, sie stellen die verschiedensten AGs, z.B. im musischen Bereich, den Schulchor, die Blockflöten- und Orffgruppe vor und führen die neuen 5er mit einer kleinen Rallye durchs Schulgebäude und –gelände. An diesem Tag bekommen unsere neuen Schülerinnen auch alle Informationen, die sie für einen erfolgreichen Schulstart nach den Sommerferien benötigen. Dazu gehört, dass in Sammelbestellungen die Schulbücher, die im Eigenanteil angeschafft werden müssen, klassenweise bestellt  werden, dass die Übermittagsbetreuung noch einmal vorgestellt wird und auch hier bereits Anmeldungen vorgenommen werden können, dass unsere Schulspinde gezeigt werden und auch direkt zum Beginn des Schuljahres zur Entlastung des Tornisters genutzt werden können. Zusätzlich lernen die neuen Fünftklässler ihre Paten (sog. Buddys), d.h. Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe kennen, die sich für sie stark machen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Im Rahmen dieses Tages werden vor allem die Eltern über das in Gelsenkirchen mögliche Bildungs- und Teilhabepaket informiert, das den Eltern Möglichkeiten aufzeigt bei finanziellen Schwierigkeiten schnelle Hilfen zu bekommen und ihre Kinder z.B. bei Klassenausflügen und –fahrten oder auch bei notwendiger Nachhilfe finanziell zu unterstützen. Ziel dieses Tages ist es, unseren neuen Fünftklässlern ein gutes Gefühl für die anstehenden Sommerferien zu vermitteln, so dass sie sich schon vor Schulbeginn am Leibniz-Gymnasium aufgehoben fühlen und sich auf ihren neuen Lebensabschnitt freuen können.

Der erste Schultag – die ersten Schulwochen

Die ersten Schultage am Leibniz-Gymnasium stehen ganz im Zeichen des Kennen lernens und der Gemeinsamkeit. Dazu gehört, dass die Fünftklässler nur von ihren Klassenlehrerinnen und -lehrer unterrichtet werden und alle organisatorischen Dinge gemeinsam regeln können, aber auch hier die Schule und die neuen Wege zu den Fachräumen und der Sporthalle noch einmal erkunden. An diesen Tagen gibt es auch die notwendigen Informationen zum Stundenplan, zu den Fachlehrerinnen und –lehrern, zu den verschiedensten Fächern, aber auch Hinweise zum Verhalten bei Feuer usw..

In den ersten Schulwochen entwickeln die einzelnen Klassen dann gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und –lehrern erste Klassenregeln und erste Schritte zur Gestaltung des Klassenraums. Insbesondere in den ersten Wochen sind die Paten jeder Klasse wichtige Ansprechpartner und Vertrauenspersonen.

Wir versuchen an den Arbeitsstrukturen der Grundschulen und den Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen, indem wir einen engen Kontakt zu den Grundschulen halten und an den Arbeitsmethoden der Grundschule festhalten. Beispiele hierfür sind Gruppenarbeit, Stationenlernen und Wochenplanarbeit. Auch
versuchen wir, dass Klassenlehrerprinzip der Grundschule fortzuführen und setzen daher die Klassenlehrer mit möglichst vielen Stunden in ihrer Klasse ein, damit diese verlässliche Bezugspersonen für die Schülerinnen und Schüler werden können. Durch den zu Beginn der Jahrgangsstufe 5 gebildeten Klassenverband erleben die Schülerinnen und Schüler ein großes Maß an Geborgenheit. Jeder hat seinen Platz, seine vertraute Umgebung, seine Klassenkameraden und kann vor dem gleichen Kreis von Mitschülerinnen und Mitschülern seine Stärken zeigen.

Förderung der Klassengemeinschaft

Die Förderung der Klassengemeinschaft ist ein zentrales Ziel der Erprobungsstufe. So wird durch Wandertage, Spielnachmittage, die von der SV initiiert werden, aber vor allem auch durch die erste Klassenfahrt die Förderung der Klassengemeinschaft gestärkt. Hierbei sind die einzelnen Klassen des 5. Jahrgangs frei in der Terminierung und der Organisation ihrer Klassenfahrt. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin/ ihrem Klassenlehrer, wann und wohin ihre dreitägige Klassenfahrt gehen soll.

Übermittagsbetreuung am Leibniz-Gymnasium

Um den wachsenden Anforderungen des Schulalltags und sich verändernder familiärer Situationen gerecht zu werden, bietet das Leibniz-Gymnasium den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 6 von montags bis donnerstags von 13 Uhr bis 16 Uhr eine verlässliche Betreuung an.

Diese soll nicht nur Ort des kognitiven Lernens sein, sondern ein Ort, um vom Unterricht abzuschalten. Dabei soll sie zunehmend neben einem Lern- auch ein Lebensort im Sinne der Förderung sozialen Lernens sein.

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Individuelle Förderung zum Ausgleich unterschiedlicher Voraussetzungen

Unser Ziel in der Erprobungsstufe ist es, für alle Schülerinnen und Schüler trotz unterschiedlicher Voraussetzungen eine gemeinsame Grundlage für ein erfolgreiches Lernen zu schaffen. So geben wir der individuellen Förderung einen großen Raum, der sich in einem umfangreichen Förderangebot niederschlägt.

Angleichung der Fachkenntnisse in Deutsch und Englisch

Im 1. Halbjahr der 5. Jahrgangsstufe soll die heterogene Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die aus den verschiedensten Grundschulen zusammenkommen bezüglich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten dazu gebracht werden, eine homogene Lerngruppe zu werden. Auch wenn sie die unterschiedlichsten Voraussetzungen mitbringen, so ist es unser Ziel, dass alle Kinder in der Lage sein sollen, die neuen Unterrichtsinhalte und Methoden lernen zu können.

Dazu sieht z.B. die Förderung im Fach Deutsch und Englisch in der Jahrgangsstufe 5 eine zusätzliche Förderstunde vor, die im 1.Halbjahr für alle Kinder gerade zur Angleichung der Kenntnisse genutzt wird. Im 2. Halbjahr wird diese zusätzliche Förderstunde ganz individuell eingesetzt, um auf die Schwächen der einzelnen Schülerinnen und Schüler einzugehen.

L-R-S-Diagnostik (Betreut von Frau Adigüzel)

Die Förderung im Fach Deutsch wird unterstützt durch einen von uns eigens durchgeführten L-R-S-Test, der so individuelle Schwächen aufdeckt und weitere Fördermaßnahmen nahe legt.

Eine im Schuljahr 2007 begründete Gruppe ist in Fragen der Diagnostik von außerschulischen Partnern unterwiesen worden. Neben unterrichtsbegleitenden Beobachtungen wird verpflichtend mit allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 ein Erkennungstest durchgeführt und, ggf. mit außerschulischer Unterstützung, ausgewertet. Beide Komponenten ergeben eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass die hier thematisierten Lese-Rechtschreibeschwierigkeiten diagnostiziert werden können. Bei positiven Ergebnissen verweisen wir auf einen weiteren L-R-S-Test, der kostenlos bei einem Förderinstitut in Schulnähe für unsere Schülerinnen und Schüler angeboten wird. Bei einem weiteren positiven Ergebnis verweisen wir die entsprechenden Schülerinnen und Schüler an diesen oder weitere außerschulische Partner, die diese Schwäche gezielt trainieren. Auch hier bietet das Bildungs- und Teilhabepaket entsprechende finanzielle Unterstützung an.

Differenzierte Förderkurse

Die entsprechenden Fachlehrer entscheiden nach der Jahrgangsstufe 5, welche Schwächen bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern deutlich geworden sind und ordnen die Kinder einem Förderkurs in Deutsch, Englisch oder Mathematik zu.

Im Fach Deutsch:

Im Fach Deutsch geht die Förderung in eine differenzierte Förderung, mit gezielten Fördermaßnahmen in den Bereichen Textproduktion, Grammatik, Rechtschreib- und Zeichensetzung und Förderung von Defiziten, die sich aus einem Migrationshintergrund der Kinder erschließen lassen, über. Hierzu haben wir eigens geschulte Lehrkräfte, die sich in dem jeweiligen Bereich fortgebildet haben.

Im Fach Englisch:

Ebenfalls differenziert wird im Fach Englisch. Die Schüler/ -innen werden von ihren Fachlehrern je nach Fähigkeiten einem der Förderkurse in Englisch zugeteilt. Es wird ein Förderkurs zur Wiederholung von Grundlagen und ein Kurs zur Vertiefung angeboten.

Im Fach Mathematik:

Im Förderkurs Mathematik werden Grundrechenarten gefestigt, die eine Grundlage für das große Inhaltsfeld "Bruchrechnung" in der 6. Klasse darstellen. Daneben liegt der Fokus auf der Aufarbeiten von Defiziten, die in der Jahrgangsstufe 5 beobachtet wurden.

Schwimmunterricht für Nichtschwimmer in der Jahrgangsstufe 5 (Betreut von Herrn Hilkenbach)

In Zusammenarbeit mit der Fachkonferenz Sport wird in der Jahrgangsstufe 5 unseren Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern ein Schwimmförderkurs angeboten, in dem förderbedürftige Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden und damit die Befähigung erhalten, gemäß entsprechender Schwimmabzeichen, am Schwimmunterricht der Klasse 6 teilnehmen zu können.

Hausaufgabenbetreuung (Betreut von Herrn Schmidt)

Das Leibniz-Gymnasium bietet seit dem Schuljahr 2010 eine Hausaufgabenbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 an. Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ werden die Kinder dabei von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe betreut und unterstützt.

Die Hausaufgabenbetreuung, die eingebettet ist in unsere Übermittagsbetreuung, findet von montags bis donnerstags jeweils von 14.10 Uhr bis 15.10 Uhr statt. Dabei bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen zu maximal 10 Kindern ihre Hausaufgaben unter Aufsicht von zwei Betreuern/Betreuerinnen.

Neben einer sinnvollen Förderung von Lerninhalten soll die Hausaufgabenbetreuung auch den Aufbau sozialer Kompetenzen fördern. Die Schülerinnen und Schüler können hier Beziehungen zu sowohl gleichaltrigen als auch älteren Mitschülern und –schülerinnen begründen und pflegen. Gleichzeitig soll auch das Arbeits- und Sozialverhalten verbessert werden.

Förderung von Stärken und persönlichen Interessen

Neben der Defizitförderung beginnt auch schon in der Erprobungsstufe die Förderung von eigenen Stärken und persönlichen Interessen. Dazu zählen wir die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, die in einer Vielzahl am Leibniz-Gymnasium angeboten werden. Hier soll vor allem die Förderung der sportlichen, musischen, naturwissenschaftlichen, mathematischen aber auch der sprachlichen Komponente im Blick genommen werden.

Musische Förderung

Im musischen Bereich bietet die Fachschaft Musik die Möglichkeit an einem Sing-Projekt teilzunehmen. „Sing Mit! Leibniz“ ist ein Gesangsprojekt, in dem Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in Kleingruppen ihre Stimme spielerisch als Ganzes entdecken, zum Singen ausgebildet werden und so auch ihre Sprechstimme stärken können. Zusätzlich zum normalen Musikunterricht erteilt Gesangspädagogin Carmen Rattay den Nachwuchssängerinnen und -sängern einmal wöchentlich 30 Minuten Unterricht in Stimmbildung.

Sportliche Förderung

Im sportlichen Bereich bietet die Fachschaft Sport für die Schülerinnen und Schüler Bewegung, Spiel und Sport in der Übermittagsbetreuung.

Im Rahmen des Übermittagsangebots sowie des außerunterrichtlichen Schulsports der Schule wird Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges zusätzliches Angebot zur individuellen Förderung gemacht. Dabei bestehen auch Kooperationen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern des Sports.

Die folgenden Programme werden kontinuierlich von der Schule angeboten:

  • Kooperation mit Trainern des Fußballvereins FC Schalke 04 - Fußball-AG für Schüler der Klassen 5 und 6
  • Kooperation mit Trainern des Basketballvereins FC Schalke 04 - Basketball-AG für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6 und 7
  • umfangreiches Sportangebot der Sporthelfer

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naturwissenschaftliche Förderung

Im naturwissenschaftlichen Bereich bieten die Fachschaften Biologie, Chemie und Physik verschiedene Angebote in Form von Arbeitsgemeinschaften und Wettbewerben an.

Weitere Informationen dazu unter MINT-Angebote

Förderung von mathematischen Kompetenzen

Die Fachschaft Mathematik fordert die Schüler/ -innen in mathematischen Denk- und Rechenweisen. Dazu zählt die zum Teil klassenweise Teilnahme am Känguru Wettbewerb und am Adventskalender. Besonders begabte Schüler/ -innen erhalten die Möglichkeit sich mit den Aufgaben der Olympiade auseinanderzusetzen oder an der Mathematik-Akademie in Münster teilzunehmen.

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Förderung von Lese- , Schreib- und Sprachfertigkeiten

Vorlesewettbewerb (Betreut von Herrn Hilkenbach)

Ein geeignetes Forum seine Lesefertigkeiten unter Beweis zu stellen, zu trainieren und zu verbessern ist der alljährliche Vorlesewettbewerb des Leibniz-Gymnasiums.

Jedes Jahr führt die Fachschaft Deutsch vor Weihnachten den vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstalteten Vorlesewettbewerb durch. Hierbei erhalten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 die Möglichkeit, sich für die Ausscheidung auf Kreis-/Stadtebene zu qualifizieren. Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation. Er bietet allen Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse Gelegenheit, die eigene Lieblings-geschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken.

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Literaturwettbewerb (Betreut von Herrn Eisenbraun, Herrn Junghanns, Frau Zovak)

Der Literaturwettbewerb des Leibniz-Gymnasiums fordert alljährlich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen auf, Texte unterschiedlichster Art zu verfassen und beim Literaturwettbewerb einzureichen. Die Ziele dieses besonderen Wettbewerbs sind dabei vielfältig:

Der Preis versteht sich als Form der Begabtenförderung, da die hier erwarteten Leistungen ausschließlich nach dem Unterricht angefertigt werden und angesichts der strikten Vorgaben bezüglich Zeit und Form einen z.T. beachtlichen zusätzlichen Arbeitsaufwand erfordern. Die erforderliche sprachliche Qualität, die entsprechend der eingereichten Textform auch unterschiedliche Varianten enthalten kann, fördert dabei die Sprachkompetenz insofern, als dass hier eine völlig freie Textproduktion verlangt wird. Dabei gilt es, die notwendige Fantasie und die Planung weiterer Schritte, um das beabsichtigte Schreibvorhaben durchzuführen, angemessen zusammenzuführen. Da sich dieser Wettbewerb an alle Jahrgangstufen richtet, nehmen auch besonders gern Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufen mit ihren Beiträgen daran teil, um ihr Können zu präsentieren.

Die abschließende Preisverleihung, bei der alle eingereichten Werke gewürdigt werden, indem jede Schülerin, jeder Schüler eine Urkunde und weitere Preise als Anerkennung für ihre/seine Teilnahme erhält, gilt dabei als externer Ansporn.

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Unser Beratungskonzept

Laufbahnberatung

Während der Erprobungsstufe ist es besonders wichtig, dass die Eltern regelmäßig Kontakt zur Schule halten, um die Lernentwicklung der Kinder zu begleiten.

Klassen-, Fachlehrer/innen und Erprobungsstufenkoordinatoren haben jede Woche eine Sprechstunde. Zweimal im Jahr - im November und im Mai - finden nachmittags Elternsprechzeiten statt, bei denen alle Lehrerinnen und Lehrer in der Schule für ein Beratungsgespräch zur Verfügung stehen.

Dazu finden regelmäßig im Jahr Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen nicht primär die Einzelleistung im Vordergrund steht, sondern der Entwicklungsstand einer jeden Schülerin, eines jeden Schülers. Hierzu werden die Beobachtungen der Kolleginnen und Kollegen protokolliert; sie bilden die Grundlage für Förderangebote bzw. Laufbahnentscheidungen.

Unmittelbar an jede Konferenz schließt sich entweder ein Elternsprechtag an oder ein Gespräch zwischen Eltern und Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer, um den Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus zu gewährleisten.

Beratung bei der Wahl der 2. Fremdsprache

Zusätzlich informieren wir Schüler und Eltern weit im Vorfeld über die verschiedenen Wahlmöglichkeiten im Rahmen ihrer Schullaufbahn. So laden wir im 2. Halbjahr der Klasse 5 die Eltern zu einem Informationsabend zur Wahl der 2. Fremdsprache (Latein/Französisch) ein, Fachlehrer informieren und beraten die Kinder im Unterricht.

Natascha Eisenbraun, Erprobungsstufenkoordinatorin

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