Mint - Mathematik Individuelle Förderung

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Das Leibniz-Gymnasium fördert seine Schüler/ -innen im Fach Mathematik im Unterricht, sowie durch zahlreiche Fördermaßnahmen, Arbeitsgemeinschaften und Angebote, um diese zur Selbstständigkeit zu erziehen, Lernschwierigkeiten zu berücksichtigen, Neigungen, Begabungen und Interessen gerecht zu werden.

Die individuelle Förderung durch zum Beispiel Binnendifferenzierung obliegt dem Fachlehrer bei seiner Konzeption und Umsetzung des Unterrichtes. Hierzu werden Vorschläge in den Unterrichtsvorhaben angegeben.

Durch Vertiefungskurse und die Teilnahme an Wettbewerben wird den Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Möglichkeit der individuellen Ausgestaltung der eigenen mathematischen Fähigkeiten und Interessen gegeben.

Schüler, die im Laufe ihrer Schulzeit besondere mathematische Fähigkeiten gezeigt und herausragende Leistungen im Bereich Mathematik auch außerschulisch erreicht haben, wird der Abiturpreis der Deutschen Mathematikervereinigung im Rahmen der Abiturzeugnis-vergabe verliehen.

Im Folgenden werden einige Angebote darstellt:

Sekundarstufe I

Ergänzungsstunden

Die Ergänzungsstunden werden vorrangig für die Intensivierung der individuellen Förderung der Kompetenzen in Deutsch, Englisch, Mathematik und für berufsorientierende Angebote verwendet, insbesondere, wenn damit eine Klassenwiederholung vermieden oder Abschlüsse oder Berechtigungen erreicht oder die Möglichkeiten der Schülerin oder des Schülers zum Übergang von der Schule in den Beruf verbessert werden können.

Ergänzungsstunden werden am Leibniz-Gymnasium im Fach Mathematik in Form von Förderunterricht & Neigungskursen integriert.

Förderunterricht

Der Förderunterricht im Fach Mathematik findet in den Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 statt und umfasst eine Schulstunde pro Woche. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden von ihren jeweiligen Fachlehrern zu Beginn eines Halbjahres vorgeschlagen. Die Teilnahme am Förderunterricht ist für ein Halbjahr verbindlich.

In Jahrgangsstufe 9 findet der Förderunterricht im Klassenverband statt.

Im Förderunterricht sollen Defizite aus dem vergangenen Schuljahr entsprechend dem individuellen Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler aufgearbeitet werden. Zur Feststellung des Förderbedarfs sollen die Lern- und Förderempfehlungen der Fachlehrer als Grundlage dienen, die ggf. durch die Erhebung und Auswertung diagnostischer Daten ergänzt werden können.

Neigungskurse

Neigungskurse finden in den Jahrgangsstufen 7 & 8 statt und umfassen eine Schulstunde pro Woche. In diesen Kursen sollen Inhalte aus dem Alltag der Schüler/ -innen im Vordergrund stehen. Der Fokus wird dabei auf das eigenständige Erfahren und selbstständige Handeln gesetzt.

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Wann? ab Februar 2017 (genauere Informationen folgen)
Ansprechpartner sind Herr Klessa und Frau Thimm

Wettbewerbe und Schülerakademien

Schülerinnen und Schüler aller Klassen- und Jahrgangsstufen werden zur Teilnahme an den vielfältigen Wettbewerben im Fach Mathematik angehalten und, wo erforderlich, begleitet. So findet regelmäßig eine Teilnahme der Schüler(innen) am Känguru-Wettbewerb und dem Advents Kalender der Mathematik statt. Zudem nehmen viele am mathematischen Adventskalender teil. Zur Teilnahme an weiteren Wettbewerben, wie der Mathematik Olympiade, dem Bundeswettbewerb Mathematik oder Matheturnier der Uni Köln/Bonn wird gesondert ermuntert.

Desweiteren nehmen jährlich ausgewählte Schüler/ -innen an einer Mathematik Akademie (SAMMS) in Münster teil. SAMMS extern ist eine Projektveranstaltung der Bezirksregierung Münster, die es besonders begabten Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich an zwei Tagen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen der Mathematik zu beschäftigen. In Jahr 2016 stand alles unter dem Motto "Streng geheim". Die kleinen Mathematiker beschäftigten sich mit den Geheimnissen von Verschlüsselungen z.B. anhand der Blindenschrift oder Verschlüsselungen von Texten. Aber auch moderne Techniken, wie die Verschlüsselung von Informationen zu Produkten mit Hilfe des EAN Strichcodes oder das Programmieren eines Robotors waren zur Auswahl. Zudem gab es eine Gruppe, die Geheimnisse in den Sternen suchte und Möglichkeiten diese zu lesen fand.

weitere Informationen zu den Wettbewerben

Sekundarstufe II

Leistungskurse

In der Regel werden in der Einführungsphase sechs parallele Grundkurse eingerichtet, aus denen sich für die Q-Phase zwei bis drei Leistungs- und drei bis vier Grundkurse entwickeln. In der Einführungsphase werden Seiteneinsteiger von Realschulen in den Hauptfächern, wie Mathematik, nur mit Realschülern unterrichtet, um den Einstieg zu erleichtern. Zudem werden Vertiefungskurse bedarfsorientiert angeboten.

Vertiefungskurse

In der Einführungsphase werden Seiteneinsteiger von Realschulen in den Hauptfächern, wie Mathematik, nur mit Realschülern unterrichtet, um den Einstieg zu erleichtern. Zudem werden Vertiefungskurse im Fach Mathematik für alle Schüler/ -innen bedarfsorientiert angeboten.

Zur Feststellung des Förderbedarfs sollen die Lern- und Förderempfehlungen der Fachlehrer als Grundlage dienen, die ggf. durch die Erhebung und Auswertung diagnostischer Daten ergänzt werden können.

In den Vertiefungskursen wird auf individuelle Defizite der Schüler/ -innen aus der Sekundarstufe I eingegangen, um eine erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen.

Den von der Realschule kommenden Seiteneinsteigern wird die Belegung einer Vertiefungskurses in der Einführungsphase dringend empfohlen. In Vertiefungskursen für die Seiteneinsteiger sollten in der Regel vor allem die Analysis und Stochastik vorbereitenden Inhalte und Fertigkeiten intensiv wiederholt werden.

Wettbewerbe

Die Teilnahme am Wettbewerb "Känguru der Mathematik" wird flächendeckend jedem Schüler ermöglicht.

Darüber hinaus werden interessierte Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an weiteren Wettbewerben wie „Mathe im Advent“, dem „Bundeswettbewerb Mathematik“ oder der "Olympiade" ermutigt. Zudem werden Schüler für die Teilnahme an dem Tag der Mathematik in Münster ausgewählt und bei ihrer Teilnahme begleitet.

Facharbeiten

Alle Schülerinnen und Schüler müssen in der Qualifikationsphase eine kleine wissenschaftliche Arbeit schreiben oder in einem Projekt wissenschaftlich begründet kreativ ein Produkt schaffen. An unserer Schule ersetzt die Facharbeit die erste Klausur in der Q1.2. Schülerinnen und Schüler, die in der Q2 einen Projektkurs belegen, müssen keine Facharbeit schreiben.

Die formalen Hinweise und Kriterien für Facharbeiten und Projektarbeiten sind ähnlich, allerdings lässt eine Projektarbeit auch Raum für andere Objekte: Man kann Filme drehen, Leinwände gestalten, literarisch tätig sein, komponieren oder auf anderen kreativen Wegen ein Produkt schaffen.

In Mathematik stehen den Schülerinnen und Schülern dazu kompetente Fachlehrer/ -innen zur Seite. So wurden an in den letzten Jahren interessante Arbeiten z.B. über den Rechenschieber, die Stauvermeidung, die Fibonacci-Zahlen und die Wurzel aus minus 1 geschrieben.

Die Schüler/ -innen haben sich dazu intensiv mit selbst gewählten Themen auseinandergesetzt, die ihren Interessen entsprechen, aus ihrer erlebten Umwelt stammen und meistens fächerübergreifend sind, wie z.B. die Facharbeit über die mathematische Erfassung der Bewegung von Galaxien.

besondere Lernleistungen

Die besondere Lernleistung wie die Facharbeit stellen die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe vor die für sie neuartige Anforderung einer besonderen wissenschaftspropädeutischen oder künstlerischen Arbeit. Die besondere Lernleistung unterscheidet sich von einer Facharbeit in ihren erheblich weitergehenden Anforderungen hinsichtlich Umfang, Wissenschaftsorientierung und Eigenständigkeit der Leistung.

Der schriftliche Teil der besonderen Lernleistung geht über die Ziele und Anforderungen der Facharbeit hinaus. Er unterscheidet sich von ihr
• durch einen höheren Grad an Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit
• durch ein höheres Anforderungsniveau und eine komplexere Aufgabenstellung
• im größeren Anteil originärer und empirischer Forschung
• im Umfang und der zeitlichen Anlage
• im höheren Anspruch an die wissenschaftliche Vertiefung und sprachliche Verarbeitung
• in den vielfältigeren thematischen und methodischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Umfang des schriftlichen Teils einer besonderen Lernleistung sollte etwa 30 Textseiten umfassen.

Das abschließende Kolloquium dient der Präsentation des Arbeitsergebnisses, der Überprüfung des fachlichen Verständnisses des gewählten Themas oder Problems sowie der Reflexion verschiedener Erkenntnisperspektiven. Die Schülerin bzw. der Schüler stellt im ersten Teil des Kolloquiums in einem zusammenhängenden Vortrag, i. d. R. unterstützt von adäquaten Präsentationsmaterialien, mit fundierten Kenntnissen zu Zielen, Methoden, nhaltlichen Details und Ergebnissen ihre oder seine Arbeit vor und weist sich damit als Autorin oder Autor aus. In dem sich anschließenden Prüfungsgespräch werden die Erkenntnisse und die Beherrschung weiter reichender und größerer fachlicher und überfachlicher Zusammenhänge sowie Handlungs- und Transfermöglichkeiten thematisiert.

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