John T. Draper - Der Erste Hacker überhaupt
Vorgeschichte
John Thomas Draper (auch bekannt als John T. Draper) wurde in 1943 in den Vereinigten Staaten geboren. Schon früh zeigte er großes Interesse an Technik, insbesondere an Elektronik und Funksignalen. Er verbrachte viel Zeit damit, Radios auseinanderzunehmen und deren Funktionsweise zu verstehen. Diese Interesse legte die Basis für sein späteres Interesse an komplexen technischen Systemen.
Der erste Hack
Der erste bekannte Hack von John T. Draper enstand eher zufällig. Anfang der 1960er-Jahre entdeckte er, dass eine kleine Pfeife aus einer Cap´n-Crunch-Müslipackung einen Ton von exakt 2600 Hertz erzeugte. Dieser Ton entsprach genau der Frequenz, die von den Telefongesellschaften zur Steuerung von Fernverbindungen genutzt wurde. John T. Draper war fasziniert von der Idee, dass allein bestimmte Töne ausreichen, um so ein großes System zu kontrollieren. Über Kontakte zu anderen Technikbegeisterten lernte er die sogenannte Phone-Phreaking-Szene kennen. Diese Gemeinschaft beschäftigte sich intensiv mit dem Aufbau und den Schachstellen des Telefonnetzes
Folgen und Bedeutung
Drapers Entdeckungen machten ihn schnell bekannt innerhalb der wachsenden Hacker- und Technikszene. Sein Wissen verbreitete sich durch persönliche Kontakte und Erzählungen. Viele junge Technikbegeisterte sahen ihn als Vorbild.
Heutige Bedeutung
Heute gilt John Thomas Draper als einer der wichtigsten Figuren in der Hacker-Geschichte. Sein erster Hack wird als symbolischer Anfang einer Kultur gesehen, die Systeme hinterfragt, analysiert und verbessern will.

