Das Leibniz-Gymnasium ist in Punkto „Wirtschaft als Schulfach“ der Bildungspolitik der neuen NRW-Landesregierung um einiges voraus. Keineswegs führt unserer Unterrichtspraxis  das Thema „Wirtschaft“ lediglich als Randnotiz und Teil des bildungspolitischen Flickenteppich aus deutschlandweit etwa 40 Schulfächern, in denen Ökonomie in irgendeiner Form als Inhalt vorkommt. Und der Wirtschaftsunterricht an unserem Gymnasium wird, wie anderenorts gerne und häufig moniert, auch nicht von fachfremden Lehrerinnen und Lehrern erteilt, sondern zum Beispiel von Dr. Frank Bardelle, der nach seinem Lehramtsexamen lange Jahre als Unternehmer und Geschäftsführer in der freien Wirtschaft tätig war und der sich im Dickicht der Ökonomie nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch bestens auskennt. Zudem gehört er einer Generation an, die man an den Universitäten noch zu Wissenschaftlern und nicht zu Schulmeistern ausgebildet hat. Der Differenzierungskurs „Politik und Wirtschaft“, der in der 8. und 9. Jahrgangsstufe angeboten wird, vermittelt bereits früh und altersgerecht ein solides Verständnis ökonomischer Zusammenhänge und Hintergründe, die für junge Menschen ohne entsprechende Grundbildung kaum zu durchdringen sind, die sie aber bereits jetzt mittelbar oder unmittelbar betreffen.

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