Mint - Informatik Individuelle Förderung

Das Leibniz-Gymnasium fördert ihre Schüler/ -innen im Fach Informatik im Unterricht, sowie durch weitere Arbeitsgemeinschaften und die Teilnahme an Wettbewerben, um Neigungen, Begabungen und Interessen gerecht zu werden.

Die individuelle Förderung durch zum Beispiel Binnendifferenzierung obliegt dem Fachlehrer bei seiner Konzeption und Umsetzung des Unterrichtes. Hierzu werden Vorschläge in den Unterrichtsvorhaben angegeben.

Sekundarstufe I:

Robotik-Neigungskurs

Dem Leibniz-Gymnasium stehen zahlreiche Mindstorm Roboter zur Verfügung, sodass die Roboter AG - geleitet von Herrn Doktor - etabliert und nun zum Robotik-Neigungskurs erweitert hat. Hier treffen sich Schüler/ -innen der Klasse 7 zum Programmieren der kleinen Roboter.

In der Robotik – AG werden Roboter nach eigenen Wünschen zusammengebaut. Diese kleinen Roboter lernen Bewegungsabläufe, welche die Schülerinnen und Schüler ihnen programmierend beibringen. Spaß und Freude verbreiten die kleinen Roboter, wenn sie sich endlich so bewegen, wie es die junge Forschergruppe um Herr Doktor will, still wissend, dass die Roboter niemals aus eigenem Antrieb handeln könnten, sondern nur die Befehle ausführen können. So werden die Roboter des Leibniz auch liebevoll „Dummerchen“ genannt.

 

Plan für das aktuelle Schuljahr:

Wir werden zunächst einfache Fahrzeuge bauen und diese mittels Computerprogramm steuern. Es werden keine Programmierkenntnisse benötigt, da wir eine Programmieroberfläche mit fertigen Bausteinen benutzen. Im nächsten Schritt werden wir die Fahrzeuge mit Sensoren ausstatten, mit denen der Computer seine Umwelt wahrnehmen kann. Wir werden dem Fahrzeug sagen, wie es zu reagieren hat, wenn der Sensor etwas meldet. Sagt zum Beispiel der Berührsensor, dass das Fahrzeug vor einer Wand steht, lassen wir es zurück fahren und einen anderen Weg finden. Ziel wird es sein, eine Fahrzeug selbständig ohne Fernsteuerung durch ein Labyrinth fahren oder einer schwarzen Linie folgen zu lassen.

Arbeitsgemeinschaften:

Programmierkurs

Für die älteren Schüler/innen wird ab diesem Schuljahr (17/18) ein Programmierkurs angeboten. Dieser richtet sich an die Jahrgangsstufen 9 - Q1.

Wettbewerbe:

Interessierte Schüler/ -innen werden ermutigt am Bundeswettbewerb der Informatik teilzunehmen. Jährlich nehmen ausgewählte Informatikkurse/ -schüler/innen am Wettbewerb Biber teil. Es handelt sich um ein Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde.

 

Sekundarstufe II

Wettbewerbe

Jährlich nehmen ausgewählte Informatikkurse/ -schüler/innen am Wettbewerb Biber teil. Es handelt sich um ein Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde.

Facharbeiten

Alle Schülerinnen und Schüler müssen in der Qualifikationsphase eine kleine wissenschaftliche Arbeit schreiben oder in einem Projekt wissenschaftlich begründet kreativ ein Produkt schaffen. An unserer Schule ersetzt die Facharbeit die erste Klausur in der Q1.2. Schülerinnen und Schüler, die in der Q2 einen Projektkurs belegen, müssen keine Facharbeit schreiben.

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Ruhr West können Facharbeiten der Oberstufe betreut werden. Hierbei lernen die Schüler/innen wissenschaftliche Arbeitstechniken kennen, die für ein erfolgreiches Studium Voraussetzung sind. Außerdem erhalten sie einen Einblick in die aktuelle Forschung und können selbst in den Laboren zu ihren Facharbeitsthema forschen. Dabei haben sie ebenfalls die Möglichkeit Fachliteratur aus der Bibliothek auszuleihen.

Folgende Fächer können betreut werden: Physik, Biologie, Mathematik, Technik & Informatik Bei Interesse sendet ihr bitte eine Mail mit euren Vorstellungen und dem Zeitrahmen an mint4u@hs-ruhrwest.de.

besondere Lernleistungen

Die besondere Lernleistung wie die Facharbeit stellen die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe vor die für sie neuartige Anforderung einer besonderen wissenschaftspropädeutischen oder künstlerischen Arbeit. Die besondere Lernleistung unterscheidet sich von einer Facharbeit in ihren erheblich weitergehenden Anforderungen hinsichtlich Umfang, Wissenschaftsorientierung und Eigenständigkeit der Leistung.

Der schriftliche Teil der besonderen Lernleistung geht über die Ziele und Anforderungen der Facharbeit hinaus. Er unterscheidet sich von ihr
• durch einen höheren Grad an Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit
• durch ein höheres Anforderungsniveau und eine komplexere Aufgabenstellung
• im größeren Anteil originärer und empirischer Forschung
• im Umfang und der zeitlichen Anlage
• im höheren Anspruch an die wissenschaftliche Vertiefung und sprachliche Verarbeitung
• in den vielfältigeren thematischen und methodischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Umfang des schriftlichen Teils einer besonderen Lernleistung sollte etwa 30 Textseiten umfassen.

Das abschließende Kolloquium dient der Präsentation des Arbeitsergebnisses, der Überprüfung des fachlichen Verständnisses des gewählten Themas oder Problems sowie der Reflexion verschiedener Erkenntnisperspektiven. Die Schülerin bzw. der Schüler stellt im ersten Teil des Kolloquiums in einem zusammenhängenden Vortrag, i. d. R. unterstützt von adäquaten Präsentationsmaterialien, mit fundierten Kenntnissen zu Zielen, Methoden, nhaltlichen Details und Ergebnissen ihre oder seine Arbeit vor und weist sich damit als Autorin oder Autor aus. In dem sich anschließenden Prüfungsgespräch werden die Erkenntnisse und die Beherrschung weiter reichender und größerer fachlicher und überfachlicher Zusammenhänge sowie Handlungs- und Transfermöglichkeiten thematisiert.

Berufsorientierung

Zur Berufsorientierung der Schüler bietet uns u.a. die Hochschule Ruhr West Workshops an. Zusätzlich können die Schüler/innen der Einführungsphase ein Praktikum bei Evonik, BP oder an der Hochschule Ruhr West machen. Für weitere Informationen zu einem Praktikum an der Hochschule Ruhr West klicken Sie hier.

Workshop: Filmwerkstatt 2017

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